NEWS •  Dr. Johanna Riedel wird neue Ärztliche Leitung von SKINMED | Dr. Mily und Dr. Henschel weiterhin als Fachärzte für Sie da • NEWS

Ästhetische Dermatologie

Haut­verjüngung

Bei SKINMED wenden wir verschiedene, moderne Behandlungsmethoden an, um die Oberflächenstruktur Ihrer Haut nachhaltig wieder glatter und straffer erscheinen zu lassen.

Chemical Peeling zur Haut­verjüngung

Durch Anwendung von unterschiedlichen chemischen Lösungen, die auf die Haut aufgetragen werden, werden oberflächliche Zellschichten der Haut entfernt. Der von außen einwirkende Reiz aktiviert direkt und indirekt Zellen (Fibroblasten) in der zweitobersten Hautschicht (Corium), die dadurch vermehrt elastische und kollagene Fasern sowie Hyaluronsäure produzieren. Diese
Zellerneuerung bewirkt eine Straffung der Haut, eine Verkleinerung von vergröberten Hautporen sowie die Reduktion von kleinen Fältchen.

Wir bieten je nach Hauttyp individuelle Chemical Peelings an, die sich aufgrund der unterschiedlichen
Eindringtiefe in die Haut, sowohl in der Wirkstärke als auch in den Nebenwirkungen
zum Teil deutlich unterscheiden.

Zur Hautverjüngung eignen sich folgende Chemical Peelings besonders gut:
– Oberflächliches-mittleres Peeling (z. B. TCA-Glykol-Peel)
– Mitteltiefes Peeling (z. B. TCA-Peel 40%)

Nach Vorbehandlung und Gesichtsreinigung erfolgt die Peeling-Behandlung durch das Auftragen einer Lösung mit zwei verschiedenen Komponenten: niedrigkonzentrierte Trichloressigsäure (TCA) sowie Glykolsäure. Unter Aufsicht wirkt diese Mischung über mehrere Minuten ein. In dieser Zeit verspürt der Patient in der Regel je nach Peeling-Intensität und individueller Empfindlichkeit ein Gefühl des Brennens. Im Anschluss wird die Lösung neutralisiert und abgewaschen. Diese Behandlung wird vier bis fünf Mal im Abstand von 1-2 Wochen in langsam ansteigenden Konzentrationen wiederholt, um den bestmöglichen Effekt hinsichtlich der Hautstraffung zu erreichen.

Die Gesichtshaut kann nur kurzzeitig, d. h. für wenige Stunden leicht gerötet und geschwollen sein, dies ist mit Camouflage in der Regel gut zu überdecken. Vor allem bei empfindlicherer Haut und höheren Peel-Konzentrationen in den letzten Sitzungen kann es am zweiten und dritten Tag nach dem Peeling zu einer leichten bis mäßigen Abschilferung der Haut kommen („week-end-Peel“). Sollte aus privaten oder beruflichen Gründen dies soweit als möglich vermieden werden, kann die Peel-Konzentration nach Absprache natürlich auch geringer gesteigert werden.

Nach Vorbehandlung und gründlicher Gesichtsreinigung wird in den meisten Fällen ein spezielles Vor-Peeling (Jessner®-Lösung) durchgeführt, um die Wirkungsintensität des nachfolgenden TCAPeels zu steigern. Die hochprozentige (meist 40%ige) Trichloressigsäure (TCA)-Lösung wird im Anschluss aufgetragen (intensive Peel). Die anfangs deutliche Schmerzsymptomatik, die bei fast allen Patienten aufgrund der Eindringtiefe des Peeling direkt nach dem Auftragen bemerkt werden, wird durch intensive Luftkühlung sowie ggf. Vormedikation abgemildert, und klingt in der Regel nach spätestens 30 Minuten mit Ende der Wirkung der chemischen Substanzen ab.

Aufgrund der Tiefenintensität dieses Peeling resultiert eine deutliche Reaktion der Haut mit deutlicher Rötung und Schwellung und einer deutlichen Abschilferung der obersten Hautschicht über mehrere Tage, diese ist in der Regel nicht schmerzhaft. In Kontrollbehandlungen wird die sich ablösende Haut mit einer sterilen Pinzette entfernt. Erst nach 6 bis 8 Tagen ist die die Abschilferung abgeschlossen, sodass der Patient seine alltäglichen Aktivitäten wiederaufnehmen kann.

Für die meisten Patienten ist das gut verträgliche TCA-Glykol-Peel vollkommen ausreichend, um nach mehreren Sitzungen eine deutliche Strukturbesserung der Gesichtshaut zu erreichen. Bei Mischhaut werden zusätzlich die Poren hervorragend verfeinert, Hautunreinheiten beseitigt und die Talgdrüsenaktivität z. T. dauerhaft reduziert. Das hochprozentige TCA-Peel ist in der Regel nur bei den wenigen schmerztoleranten Patienten indiziert, die eine hocheffektive, einmalige Behandlung wünschen, und zudem evtl. bestehende tiefe Aknenarben effektiv therapieren möchten.

Je nach Hauttyp und Art des Peelings empfehlen wir spezielle fruchtsäurehaltige Gesichtscremes, die als Vorbereitung mindestens 2 bis 3 Wochen vor dem geplanten Peeling-Termin verwendet werden sollten. Bei Neigung zu Lippenherpes erfolgt eine Prophylaxe mit Aciclovir-Tabletten. Nach dem Peeling ist ein effektiver UV-Schutz über mehrere Wochen obligat, um die Gefahr von Pigmentverschiebungen nach der Peel-Sitzung zu minimieren.

Da es reaktiv zu einer körpereigenen Bildung neuer aktiven Zellen kommt, hält der Erfolg der Hautverjüngung über Jahre an. Erneute Peeling-Sitzungen zur Auffrischung bzw. der weiteren Intensivierung des Effekts sind, falls gewünscht, problemlos möglich.

Zur Hautglättung und Hautverjüngung des gesamten Gesichts ist der Einsatz einer unvernetzten bzw. wenig vernetzten Hyaluronsäure eine ausgezeichnete Alternative. Vor allem bei Fältchen unter dem Auge (infraorbital) bzw. zwischen Nase und Mund (perioral) setzen wir den fraktionierten Er-YAG-Laser mit gutem Erfolg ein. Weitere erfolgreiche Möglichkeiten zur Hautverjüngung, die bei uns angeboten werden, sind „medical needling“, Mesotherapie, Eigenplasma sowie Behandlung mit der IPL-Blitzlampe.

In einem Beratungsgespräch werden von unserem Ärzteteam gerne die Möglichkeiten eines Chemical Peeling zur Hautverjüngung besprochen und weitere Alternativen aufgezeigt.

Hautverjüngung durch Glättung der Oberflächen­struktur mit leicht vernetzten Hyaluron­säuren

Mit zunehmendem Alter geht die Fähigkeit der Haut, Wasser zu binden und somit elastisch und glatt zu bleiben, immer mehr zurück. Mit wenig vernetzter (z.B. Restylane vital®) Hyaluronsäure wird die Elastizität und Struktur der Haut deutlich gebessert. Aufgrund der Wiederherstellung des Feuchtigkeitsgleichgewichts kommt es zu einer spür- und sichtbaren Hautstraffung, kleine
Knitterfältchen können vollständig verschwinden.

Mit der Verteilung mehrerer kleiner lnjektionsdosen der wenig vernetzten Hyaluronsäure wird die Hautelastizität gesteigert und die Hautoberfläche geglättet. Diese hat somit einen positiven Einfluss auf die gesamte Oberflächenstruktur der behandelten Hautareale. Klassische, deutlich vernetztere Hyaluronsäureprodukte werden gezielt und direkt entweder unter mitteltiefe oder tiefe Falten injiziert (z.B. der Falten zwischen Nase und Mundwinkel (Nasolabialfalten)) oder dienen zum Volumenaufbau (z. B. von eingefallenen Wangen oder der Betonung der Wangenknochen).

Der klassische Anwendungsbereich ist die untere Gesichtshälfte. Hier kann entweder flächig eine Behandlung von großen Hautarealen erfolgen, die mitunter bis zu hundert kleine Injektionen erfordern. Das häufigste Behandlungsareal sind die Knitterfältchen rund um den Mund mit deutlicher Verbesserung des Feuchtigkeitsgleichgewichts.

In der Regel wird vor der Injektion des zu behandelnden Areals eine anästhesierende Creme aufgetragen. Die wenig vernetzte Hyaluronsäure wird als dünnflüssiges Gel mit einer sehr feinen Nadel unter die Hautoberfläche gespritzt. Im Anschluss daran wird das behandelte Areal über einige Minuten gekühlt.

Wie jede lnjektionsbehandlung ist die Behandlung nicht schmerzfrei. Die meisten Patienten finden die Sitzung jedoch „gut verträglich“, zumal wir durch die Verwendung von dünnen Nadeln so behutsam wie möglich arbeiten. Behandlungen zwischen Nase und Lippe sind etwas unangenehmer als in anderen Regionen. Vor allem hier tragen wir in der Regel vor der Behandlung eine
anästhesierende Creme auf. Die meisten von uns verwendeten Präparate mit wenig vernetzter Hyaluronsäure besitzen zudem als Bestandteil ein lokales Betäubungsmittel.

An der Stelle der Injektionen kann die Haut für wenige Stunden leicht gerötet sein. Nur bei Lippenbehandlungen bzw. bei Behandlungen unter dem Auge können leichte Schwellungen über zwei bis drei Tage bestehen. Vor allem bei größeren Behandlungsarealen mit vielen Injektionen ist die Möglichkeit gegeben, dass bei einzelnen lnjektionsstellen kleine Blutergüsse entstehen, die in der Regel durch Camouflage gut abgedeckt werden können. Der endgültige Straffungseffekt ist ca. eine Woche nach der Behandlung erkennbar.

Anders als bei der Faltenkorrektur ist eine Behandlung mit unvernetzter bzw. wenig vernetzter Hyaluronsäure ein Prozess, bei dem die Hautqualität schrittweise aufgebaut wird. Obwohl bereits nach der ersten Behandlung eine positive Wirkung sichtbar wird, sind zur Erreichung des vollständigen Ergebnisses in der Regel zwei „Aufbau“-Sitzungen im Abstand von einigen Wochen notwendig. Je nach Hautbeschaffenheit und des verwendeten Präparates sind im Anschluss Auffrischbehandlungen ca. alle 9 Monate empfohlen, um den Verjüngungseffekt zu erhalten.

Zur Hautglättung und Hautverjüngung des gesamten Gesichts ist der Einsatz eines oberflächlichen oder mitteltiefen „chemical peeling“ eine ausgezeichnete Alternative. Weitere erfolgreiche Möglichkeiten zur Hautverjüngung, die bei uns angeboten werden, sind Mesotherapie sowie der Einsatz von Eigenplasma (,,Vampir-Lift“).

In einem Beratungsgespräch werden von unserem Ärzteteam gerne die Möglichkeiten einer Therapie mit Hyaluronsäure zur Hautverjüngung besprochen und weitere Alternativen aufgezeigt.